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Vermieter müssen den Ein- und Auszug eines Mieters schriftlich bestätigen.

Mieter müssen sich innerhalb von 2 Wochen bei der Meldebehörde des neuen Wohnsitzes anmelden. Um sich am neuen Wohnort anzumelden, benötigt der Mieter die Meldebestätigung des Vermieters – nur mit dieser kann er sich ummelden. Der Vermieter oder ein von ihm beauftragter Verwalter ist verpflichtet, sie ihm pünktlich auszustellen.

Verpflichtung für Meldebestätigung auch bei Auszug

Während es für den Mieter ausreicht, sich am neuen Wohnort anzumelden, muss der Vermieter bzw. sein Verwalter auch dessen Auszug bestätigen, und das ebenfalls innerhalb von zwei Wochen. Der Vermieter kann sich ab sofort bei der Meldebehörde informieren, ob sich sein alter Mieter tatsächlich abgemeldet, sein neuer angemeldet hat. Umgekehrt ist die Behörde befugt, Informationen über Mieter bei ihm nachzufragen. Schriftlich oder elektronisch muss diese Bescheinigung vom Vermieter ausgefüllt werden.

Falsche Meldebestätigungen

In Deutschland sind immer mehr Menschen nur zum Schein angemeldet sind, obwohl sie in der angegebenen Wohnung gar nicht wohnen. Das liegt unter anderem daran, dass bisher Scheinanmeldungen sehr leicht durchzuführen waren. Ein Problem entstand dadurch nicht nur bei Justiz und Polizei, deren Suche nach Kriminellen erschwert wurde, sondern auch im Schulwesen: Es melden sich Familien sich zum Schein an einem anderen Ort an, damit die Kinder in die dort verbindliche Grundschule eingeschult werden können.

Dem soll eine neue Regelung nun den Riegel vorschieben: Stellen Vermieter eine Meldebestätigung aus, obwohl die darin genannten Personen gar nicht in der angegebenen Wohnung wohnen, riskieren sie ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

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